Gratis bloggen bei
myblog.de

On Hiatus In 3-4 Wochen zurück!

Kapitel 21
*Lisi*
Ich wachte auf als ein greller Ton den Raum erfüllte. Blinzelnd öffnete ich die Augen. Mein Kopf hob und senkte sich immer wieder. Außerdem hörte ich ein dumpfes Schlagen. Stirn runzelnd hob ich meinen Kopf und sah mich um. Ich hatte auf Toms Brustkorb gelegen und das dumpfe Pchen war der Rhythmus seines Herzens. Ich sah ihn an. Er schlief tief und fest wie ein kleines Baby. Er war einfach unglaublich. Letzte Nacht hatte ich kein Auge zu bekommen. Oder doch bin aber immer wieder wach geworden. Tom auch…weil ich weinte. Und jedes Mal nahm er mich in den Arm und versuchte mich zu beruhigen. Es tat gut ihn bei mir zu haben. So nah bei ihm zu sein. Der Arme musste heute in die Schule und hatte kaum was geschlafen. Murmelnd drehte er sich zum Wecker und schult ihn ab. Danach rieb er sich die Augen und sah mich verschlafen an. „Morgen.“, flüsterte er schon fast. „Morgen!“, gab ich zurück. Ich lehnte so halb mit meinem gesamten Oberkörper und der Hand auf seinem Brustkorb. Als ich das merkte, räusperte ich mich kurz und setzte mich dann auf. Verlegen sah ich auf meine Hände. Ich spürte Toms Blick auf mir ruhen. „Musst du nicht in die Schule?“, fragte ich leise nach. „Ja…“ „Ich werd dann ins Hotel gehen.“ „Du kannst aber auch hier bleiben…“ „Nee das kann ich nicht machen.“ „Doch klar…Oder…Oder ich begleite dich einfach.“ „Tom das geht nicht du hast Schule.“ „Egal…“ „Nein ist es nicht. Du kannst doch nicht einfach so die Schule schwänzen!?“ „Für dich würde ich es tun…“ Darauf sagte ich nichts…Ehrlich gesagt wusste ich nicht was ich drauf sagen sollte. Tom stand auf und öffnete die Tür. Lali purzelte erschrocken rein und prallte gegen Toms Brustkorb. Ich zog die Augenbrauen hoch und Tom lachte. „Hoppla!“, gab er von sich. „Uuupsiii!“, gab Lali von sich und rappelte sich auf. Tom schüttelte grinsend den Kopf und ging aus dem Raum. Lali schloss schnell hinter sich die Tür und lehnte sich an das Holz. „War klar das mir so was passiert.“, stöhnte sie auf und stubste sich von der Tür weg. „Und duuuu!“, schimpfte sie nun mit mir, „Erschreck mich nie wieder so…Ich dachte du wärst abgehauen. Oder Markus hätte dich entführt oder was weiß denn ich sonst noch!“, sagte sie das schnell und ihr ging beinahe die Puste aus. Ich grinste sie nur entschuldigend an. „Also erzähl was ist denn hier schönes passiert?“, fragte sie und zuckte mit ihren Augenbrauen. „Nix was soll denn passiert sein?“ „Ja ne vielleicht habt ihr euch geküsst so wie gestern fast. Übrigens hat mich Bill dafür verflucht das ich euch gestört hab.“ Ich seufzte nur und schüttelte lächelnd den Kopf. „Es war nichts. Ich bin gestern zu Tom rüber weil ich nicht schlafen konnte. Er hat mir erlaubt bei ihm zubleiben. Na ja ich bin in der Nacht öfters munter geworden…konnte nicht schlafen…Tom wurde auch wach…weil ich geweint hab und er hat mich immer so lieb getröstet. Lali er ist so niedlich.“ Lali lächelte mich gutmütig an. „Ja das ist er…Genau wie sein Bruder!“ Wir lächelten uns an. „Bleibst du heute hier?“ „Ne ich muss zum Hotel. Und dort muss ich mal gucken was Ludi jetzt vorhat. Ich will hier nicht weg…Und ich will Fabi ein letztes Mal noch sehen. Ich will…“ Ich brach ab und sah Gedankenverloren auf den Boden. „Wart mal kurz…“, sagte Lali da und verschwand. „Ähm…“, gab ich nur von mir und da war sie schon draußen. Nach paar Sekunden kam sie wieder und strahlte übers ganze Gesicht. „Geht klar.“ „Was?“ „Tom, Bill und ich begleiten dich zum Hotel.“ Ich riss die Augen auf. „WAS?“ „Ja ne glaubst du wir lassen dich alleine? Übrigens reden Bill und Tom grade über dich…“ Ich riss meine Augen noch weiter auf…so fern es noch eine Steigerung davon gab. „Ich quetsch Bill später so wieso aus!“, grinste Lali. „Also Süße mach dich fertig wir gehen dann.“ Ich nickte und zog mich dann an. Lali und ich gingen gemeinsam ins Bad und schminkten uns. Beim Frühstück aß ich nichts. „Willst du denn nichts essen?“, fragte Lali. „Nee ich hab keinen Hunger.“ „Aber du musst was essen.“, Bill. „Gestern hast du auch nichts mehr gegessen.“, sagte Tom und sah mich teils ernst teils besorgt an. Ich zuckte nur mit den Schultern und die drei seufzten. Nach dem alle fertig waren, Simone und Gordon waren schon in der Arbeit und bekamen deshalb auch nicht das Schwänzen mit, machten wir uns auf den Weg ins Hotel. Ich ging mit gemischten Gefühlen da hin. Ich hatte Angst das Zimmer zu betreten. War stink wütend auf Ludi. Und wusste nicht wie ich mich gegenüber Markus verhalten sollte. Ich war eigentlich doch froh die drei bei mir zu haben. Plötzlich gingen wir an der Kreuzung vorbei wo der Unfall passierte. Die anderen drei merkten es zuerst nicht, erst dann als ich erstarrt stehen blieb und meinen Blick nicht von der eingetrockneten Blutlacke wenden konnte. „Lisi?“, fragte Lali leise nach. Ich hörte das kaum. Irgendwann kam Tom zu mir. Er stellte sich schräg gegenüber von mir hin und flüsterte mir ins Ohr: „Komm…Lass uns weiter gehen.“ Vorsichtig griff er nach meiner Hand und umklammerte diese. Zuerst lies ich meine Hand nur locker in seiner ruhen, doch dann drückte ich sie zu und Tom zog mich mit. Den ganzen Weg zum Hotel hielten wir Händchen und ich fühlte mich gleich wohler. Im Hotel angekommen fuhren wir in den Stock wo unsere Zimmer waren. Mit gemischten Gefühlen ging ich den Gang entlang. Noch immer hielten Tom und ich Händchen. Auch dann noch als wir das Zimmer von mir und den Jungs betraten und Markus gerade Wegs in die Arme liefen. Ich wusste schon jetzt das dies böse enden würde…