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On Hiatus In 3-4 Wochen zurück!

Kapitel 13

*aus der Sicht von LIsi*

„Fabi…Bitte mach deine Augen auf….Bitte…“, schluchzte ich und nahm seinen Kopf in meine Hände. „Lisi…“, flüsterte Klemmi. Ich ignorierte ihn. „Lass mich nicht alleine…Bitte…Komm zurück…“, weinte ich und legte meinen Kopf auf Fabis Brustkorb, „Komm zurück!“ Ich hielt Fabis Hand fest in meiner. „Lisi…Er…ist…“ „NEIN!“, unterbrach ich Markus. „Ich will es nicht hören!“ Fabi war kalt. Ich zog meine warme Jacke aus und deckte Fabi zu. Meine lockigen Haare wurden nass und klebten an meinem verheulten Gesicht. „Er ist tot Lisi.“ „Er darf NICHT tot sein. Er kann mich hier nicht alleine lassen…Nicht auch noch er…“ Egal was ich tat…Fabi öffnete die Augen nicht. Natürlich wusste ich das er tot war, aber ich wollte es nicht wahrhaben. „So jetzt geht ihr aber weg da…“, kam Ludi plötzlich her. Klemmi und Markus wurden weg gestupst. „Lisi…Komm geh auf die Seite.“ Ich sah ernst in das Gesicht meines Lehrers. „Nein…“ „Doch du gehst jetzt sofort zur Klasse.“ „NEIN VERDAMMT. ICH BLEIBE BEI FABI. ER IST MEIN BESTER FREUND!!!!“ „Nicht mit diesen Ton!“, wurde Ludi lauter. Ich hielt Fabis Hand fester und sah Ludi böser an. „Ich werde Fabi hier nicht liegen lassen.“ Plötzlich hörte man wie die Krankenwägen näher kamen und Schluss endlich am Unfallort stehen blieben. „Jetzt geh aber…“, sagte Ludi, packte meinen Arm und zog mich weg. „Nein…NEIN! FABI!“, schrie ich als ich von ihm los gerissen wurde. „LASSEN SIE MICH LOS!“, kreischte ich schon hervor und weinte weiter. Doch der Lehrer hörte nicht. Ich sah wie die Rettungsleute zu Fabi liefen und wie Markus und Klemmi mir und Ludi folgten. Mit einem Mal riss ich mich von Ludi los und lief zurück. Ich wollte zu Fabi…Ich MUSSTE zu ihm. Doch Klemmi kam mir dazwischen. Er fing mich auf. „Nein...Lass mich los…Klemmi bitte…Ich will zu ihm…Bitte…“, heulte ich und ging in die Knie, „Das darf nicht sein. Er darf nicht tot sein...“ „Psssscht…Ich weiß, ich weiß…Ich kann doch auch nichts tun…Es tut mir so Leid.“, flüsterte er. Ich klammerte mich fest an ihn. Einer der Rettungsleute kam zu uns und Markus erklärte ihm schnell was passiert ist. Als er alles wusste legte er mir eine Decke über und Klemmi führte mich auf die Seite. „Ich komm gleich wieder. Markus und ich müssen schnell zur Polizei ja?“, sagte er leise. Ich nickte nur. Er drückte mir einen Kuss auf die Stirn und ging davon. Ich hatte mich bisschen beruhigt und sah jetzt Gedanken verloren auf die Straße. Noch immer wollte ich es nicht wahr haben. Fabi nie wieder umarmen zu können. Ihn nie wieder lachen und reden hören zu können. Ihn nicht mehr bei mir zu haben. Ich sah zum Krankenwagen. Fabi lag auf dem Bett und wurde soeben zugedeckt. Ich schloss die Augen und drehte mich weg. Es tat so weh… „LISI!“, hörte ich plötzlich jemanden nach mir schreien. „Lali…“, flüsterte ich. Sie und Bill kamen auf mich zu gelaufen. „Was ist passiert? Warum hebst du denn nicht ab?“ Ich sagte nichts und sah wie in Zeitlupe und ziemlich verstört abwechselnd Lali und Bill an. „Lisi? Was ist los?“, fragte Lali weiter nach und drehte sich dann zu Bill, „Bill…“ „Lisi?“, fragte dieser ebenfalls besorgt nach. Noch immer fixierte ich den Krankenwagen. „Bill! Lali!“, rief Klemmi und kam auf uns zu gelaufen. „KLemmi…Was ist passiert? Und wo ist Fabi?“ „Fabi…“, flüsterte ich, „Ich muss zu ihm…Er…braucht meine Hilfe…“ Ich ließ die Decke fallen und ging einen Schritt auf den Krankenwagen zu. Lali und Bill sahen her. „LISI HÖR AUF!“, schrie mich Markus an und rüttelte mich an den Schultern. „Doch…ich muss ihm helfen...Er hat mir auch geho…“ Ich brach ab. Die Bilder vom Unfall kamen mir in den Sinn. Mir wurde schlecht und ich hockte mich hin. Meine Hände gab ich vors Gesicht und fing wieder an zu weinen. „Lisi…bitte…“, schluchzte nun auch schon Klemmi los. „Markus was ist passiert?“, fragte Bill. Klemmi gab die Hände von meinem Gesicht und bevor Markus was sagen konnte unterbrach ich ihn. „Ich bin schuld…Wär ich nicht auf der Straße gelegen, wäre Fabi mir nicht zu hilfe gekommen…“ „Was?“, Klemmi. „Verdammt noch mal…ICH BIN SCHULD!!!“, weinte ich und sprang auf. „An was bist du schuld Süße?“, fragte Lali vorsichtig nach. Ich sah sie todunglücklich an. „Ich bin schuld das FAbi…Das er tot ist.“ „Was?“, fragte Lali geschockt. „BIST DU NICHT!“, schrie Markus mich an. „DOCH!“ Plötzlich spürte ich nur noch einen brennenden Schmerz auf der Wange. „MARKUS!“, schrieen Lali, Bill und Klemmi. Erschrocken sah ich Markus an. Er stand schnell atmend vor mir und sah mich entschuldigend an. ER hatte mir eine Ohrfeige verpasst. Ich schüttelte den Kopf und lief weg. „LISI!“, schrie mir Lali nach. Ich überhörte es und lief schnell durch den strömenden Regen. Irgendwohin wo mich keiner finden konnte. Ich lief, nach einer Weile, in einen Park. Noch immer heulte ich und konnte damit auch nicht aufhören. Völlig fertig lief ich einfach weiter und sah auf den Boden. Bis ich irgendwen anrempelte. „Lisi?“, fragte dieser jemand als er mir aufhalf. Ich sah auf und musste mir erstmal meine pitschnassen Haare aus dem Gesicht streichen. „Tom…“, flüsterte ich. „Ist alles okay?“ Ich schüttelte den Kopf und fing wieder an zu heulen. „Hey…komm her…“, flüsterte Tom und nahm mich an der Hand. Er öffnete seine Regenjacke, die er an hatte (die Kapuze hatte er über den Kopf wo der Anfang seiner Cap hervorstach…Er sah trotzdem einfach WOW aus…) und zog mich drunter. Ich umarmte ihn um den Buach und legte meinen Kopf auf seinen Brustkorb. Er zog den Zipp seiner Jacke wieder zu nach dem er die zwei Enden über mich gelegt hatte und umarmte mich fest. Er strich mir mit einer Hand liebe voll über den Rücken und mit der anderen über mein nasses Haar. Mein Handy klingelte doch ich ignorierte es. „Ich bin bei dir. Lass einfach alles raus…“, sagte Tom leise und ich schluchzte weiter in seine Arme…