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On Hiatus In 3-4 Wochen zurück!

Kapitel 11

*aus der Sicht von Lisi*

Lachend verabschiedeten wir uns von einander. „Ich ruf dich an ne? Und dann sag mir was Ludi gesagt hat.“ „Alles klar!“, grinste ich und umarmte sie. Auch Fabi wurde umarmt. Dann drehte sich Lali um und lief nach Hause. Seufzend sah ich ihr nach. „Also was war jetzt?“, fragte Fabi neugierig und sah mich erwartungsvoll an. „Später.“, sagte ich nur. „Das ist fies!! Ich deck dich da und du sagst mir nicht mal was ihr Verrückten gemacht habt.“ „Ooooch du armer Junge! Aber ich Dankeschön! Hast was gut bei mir!“, lächelte ich und drückte meinen Besten Freund einen Kuss auf die Wange. Der rollte nur mit den Augen. „Wer weiß was du anstellst wenn man dich alleine lässt.“ „Sooo schlimm wie du tust bin ich nun auch wieder nicht…“ „Ja ja…Was machen wir jetzt? Kommst du mit rein oder ist dir noch immer so schlecht?“; grinste Fabi breit. „Hmm…Ich glaub es geht schon wieder…“ Lächelnd nahm ich Fabis Hand und zog ihn mit in den Speisesaal. „Oh Fräulein Reitter! Geht es Ihnen schon besser?“ Konnte diese Lehrer nicht einmal die Klappe halten?? Seufzend und mit einem aufgesetzten freundlichen Lächeln im Gesicht sah ich ihn an. „Ja Herr Leitner!“ „Schön dann können sie morgen ruhig mitfahren bei der Radtour.“ Ich riss die Augen auf und sah dann zu Fabi der auf seinem Platz saß und sich das Lachen verkniff. „Aber natürlich.“, gab ich oberfreundlich zurück. „Gut.“ Er drehte sich weg und mein Lächeln verschwand sofort. „Nur über meine Leiche fahr ich DA mit.“, motzte ich und sah den Lehrer mit einem tödlichen Blick an. „Du hättest doch was anderes sagen sollen.“, lachte Fabi leise. „Ach du sei still. Hättest mir ja auch bescheid geben können du Fisch!“ „Sorry Kleine.“ „Ich bin nicht klein und jetzt lass mich auf deinen Schoß!“, grinste ich und schon saß ich auf meinem besten Freund drauf. Herr Leitner klärte uns über die Vorschriften auf und was so am Plan stand. Besichtigungen und andere sportliche Aktivitäten. Ist ja toll… Völlig erledigt ließ ich mich paar Minuten später in das Bett von mir und Fabi fallen. Die Jungs sahen noch eine DVD und als ich bettfertig war, kuschelte ich mich in die Decke und schlief paar Sekunden später ein.

*eine Woche später*

„Booooah ey!! Ich kill den Lehrer. Ich reiß ihm alle Gedärme raus und…und…ARGH!“, regte ich mich auf und stapfte weiter herum. „Beruhig dich Kleine!“, lachte Fabi sich neben mich schlapp. „Kann ich nicht.“, grinste ich und sah meinen besten Freund an. Er lachte nur und legte einen Arm um mich. „Guck mal wir sind ja gleich im Hotel. Da kannste dann duschen gehen und dich ins warme kuschelige Bettchen legen.“ „Hmm…Überredet!“, grinste ich und nahm seine Hand die er um mich gelegt hatte und klatschte ihn auf die Finger. Es war Freitagnachmittag. Und es war das schlechteste Wetter das wir bis jetzt hatten seid dem wir in Magdeburg waren. Es regnete wie aus Kübeln und wollte einfach nicht aufhören. Und unser lieber Herr Leitner hat nichts Besseres zu als uns gerade bei dem Sauwetter das eine Museum zu zeigen. Und das war nicht gerade in der Nähe vom Hotel. Und einen Bus oder so wollte er nicht nehmen weil er denkt das der Regen uns nicht schadet. Wir seien nicht aus Zucker. Waren wir auch nicht, aber trotzdem ging kein normaler Mensch bei so einem Wetter wandern. Mit Lali telefonierte ich jeden Tag oder Fabi, Klemmi, Markus und ich trafen uns mit ihr und ihren Jungs. Wir verstanden uns alle sehr gut und ich war froh die alle kennen gelernt zu haben. Sie waren einfach der Hammer und wir hatten super viel Spaß zusammen. Bill sah es endlich ein das keiner meiner Jungs was von Lali wollte. Und das beruhigte Lali und mich sehr. Klemmi hatte sowieso eine Freundin und Markus war in Alexis verknallt. Die auch in unsere Klasse ging und ich weiß auch dass sie mehr als nur Freundschaft für ihn empfindet. Das hatte ich auch Lali gesagt und seid dem versuchten wir beide ihn und sie zu verkuppeln. Bis jetzt hatten wir noch nichts erreicht. Lag wahrscheinlich daran das Bill und Fabi uns immer versuchten auf zu halten. Ich merkte selbst dass ich langsam aber sicher mehr für Tom empfand als ich eigentlich geplant hatte. Aber das wusste keiner…Nicht mal Fabi. Angelika und ihr Anhängsel, sprich Sarah und Karla, ließen mich zwar in Ruhe aber ab und zu kamen sie schon mit bekloppten Sprüchen an. Das störte mich aber weniger. Mein Handy läutete und ich hob ab.

„Ja?“, meldete ich mich.
„Hey Lisi ich bins Lali.“
„Hey Süße! Na was geht? Warum rufst du an?“
„Ja ich wollt nur wissen wie der Ausflug ist.“
„Scheiße und nass!“, grinste ich und hörte sei lachen.
„Ja ne regnet auch.“
„Ne echt?“ Wir lachten. „Wer?“, fragte Fabi. „Lali.“, gab ich zurück. „Lass sie lieb grüßen.“
„Liebe Grüße von den Jungs.“
„Danke zurück. Und liebe grüße von Bill.“
„Danke zurück. Was macht ihr gerade?“
„Außer telefonieren? Nix. Und ihr?“
„Na ja wir sind grad auf den weg zum Hotel. Gott sei Dank. Ich könnte den Lehrer so killen. Welcher Lehrer bitte ist so herzlos wie er?“
„Keine Ahnung. Ach ich soll dich was fragen.“
„Ach so?“
„Ja. Von Tom.“
„Von Tom?“, fragte ich verwundert nach, freute mich aber doch irgendwie. Ich merkte nicht das Angelika vor mir war und das gehört hatte. Ich merkte auch nicht wie sie mich jetzt fixierte und genau aufpasste was ich sagte. Fabi hat in der letzten Woche erfahren das sie Tom wollte. Und egal was ihr im Weg stand würde sei aus den Weg räumen. Und das konnte man wörtlich nehmen wenn man wusste was sich in den nächsten Minuten abspielen wird…
„Ja und zwar…Also er erreicht dich nicht und da hat er gefragt ob nicht ich fragen könnte und ich hab ja gesagt.“
„Ach du Engel du!“, lachte ich.
„Ja ne?! Bill meinte ich bin der Teufel in Person!“ Ich lachte noch mehr und hörte Bill sich aufregen. Die beiden waren einfach der Hammer.
„Also was ist jetzt wegen Tom?“ Fabi, Klemmi, Markus und Co. gingen weiter vorne da ich abstand hielt. Angelika ging hinter mir was ich aber nicht mit bekam.
„Ja ne er hat gefragt ob du und er sich nicht mal treffen könnt. Also alleine.“
„Ne oder?“
„Doch!“, lachte Lali.
„Du verarscht mich jetzt.“
„Neeee tu ich nicht!!!!“
„Er hat wirklich gefragt ob ich mit ihm ausgehe?“
„Ja.“, lachte Lali, „Wenn ich’s dir doch sage.“
„WOW!“, grinste ich.
„Ja ne. Und will…“ Weiter konnte ich Lali nicht zuhören den ich wurde mit einer solchen Wucht nach hinten gerissen das ich beinahe das Handy fallen ließ.

Unsanft landete ich auf den Rücken. Auf der nassen Straße. Ich sah auf. In Angelikas Gesicht. Sie sah wütend aus. „SAG MAL SPINNST DU??“, schrie ich sie an und erhob mich. „Nein. Nicht da sich wüsste.“ „Ich glaub aber schon.“ Ich hatte noch immer das Handy in der Hand und Lali auf der Leitung die jetzt alles mitbekam. „Ey was ist dein Problem???“ „Ich hab dir schon einmal gesagt lass die Finger von Tom ja??“ „Das kann dir doch egal sein was ich mache.“ „Nein weil Tom MIR gehört.“ „Tom gehört niemanden.“ „Doch mir und NUR mir.“ Ich schüttelte den Kopf und ging weiter. „Du bist so krank.“, sagte ich noch und meldete mich wieder bei Lali.

„Süße was war denn?“
„Nix. Angelika spinnt wieder.“, sagte ich nur. Ich sah nach vorne. Unsere gesamte Klasse stand auf der anderen Straßenseite und wartete auf mich und Angelika. Unserer Lehrer schimpfte irgendwas herum doch ich verstand ihn nicht da der Lärm vom Verkehr ziemlich laut war.
„Was hat diese Bitch gemacht?“, fragte Lali.
„Na ja sie…“, fing ich an doch da hörte ich Fabi schreien und hörte auf zu sprechen. Ich gab das Handy nach unten und hielt es fest.

„LISI PASS AUF!!!“, schrie er. Ich drehte mich um und da wurde ich schon wieder von Angelika geschubst. Diesmal viel stärker als vorhin und ich flog auf die Straße. Wieder landete ich unsanft auf den Boden. „Steh auf Lisi schnell!“, rief Klemmi. Ich sah auf und auf den zukommenden Lastwagen. Er war rasend schnell unterwegs und als er mich sah bremste er. Doch die nasse Straße ließ ihn weiter rutschen. Mit weit aufgerissenen Augen starrte ich ihm entgegen. Plötzlich wurde ich hoch gezogen und dann auf die Seite von Angelika geschubst. Schnell drehte ich mich um. „Fabi…“, flüsterte ich. Und da wurde er schon vom Lastwagen erwischt und durch die Gegend geschleudert. „FABI!“, schrie Markus. „NEEEEEIN!“, kreischte ich. Der Lastwagen blieb quietschend stehen und Fabi regungslos am Boden liegen. „Fabi…“, flüsterte ich und lief zu ihm, „FABI!“ Das Handy welches ich noch immer in der Hand hielt ließ ich neben Fabi fallen und kniete mich zu ihm. „Fabi…Bitte…Sag doch was. Komm schon…“, schluchzte sich und nahm seinen Kopf in meine Hände. Er atmete schwer und war bei Bewusstsein. Klemmi und Markus kamen angelaufen. Herr Leitner rief einen Krankenwagen. „Fabi…bitte bleib bei mir…Tu mir das nicht an bitte…“, weinte ich mittlerweile schon heftigst. „Nicht….weinen…“, stöhnte er hervor und schloss meine Hand in seine. „Du musst durch halten hörst du?“, sagte Markus und brachte Fabi mit Hilfe von Klemmi in die stabile Seitenlage. Ich hielt weiter hin die Hand meines besten Freundes. „Scheiße man…“, flüsterte Klemmi. Plötzlich läutete wieder mein Handy doch ich ging nicht ran. Ich ließ es einfach klingen. Für mich war jetzt nur Fabi wichtig. Dieser spuckte plötzlich Blut. Nein… „Lisi…“, schnaufte er und ich bückte mich weiter runter zu ihm um ihn besser verstehen zu können. „Ja…ich bin hier.“ „Hör mir zu meine….Kleine…“ „Fabi hör auf…Sei lieber leise…der Kranke…“ „Lisi…Bitte…“ Ich hörte auf zu reden. Um uns herum waren ganz viele Leute versammelt. Frau Schneemann entfernte sich mit den Rest unserer Klasse und auch Angelika war dabei die hochnäsig mitging. „Ich…möchte…d-das du mir was versprichst…hörst du?“ „Ja…ja…“, sagte ich und drückte seine Hand fester. „Ich möchte…das du weiterhin so ein tolles…und liebes…liebes Mädchen bleibst….Bleib…Bleib wie du b-bist…Egal…w-was kommt…“, Fabi verzerrte sein Gesicht vor Schmerzen und redete dann weiter, „Versprich mir…das du nicht….aufgibst. D-Das du…Tom endlich….mal ansprichst…Versprich mir…“ Er hörte auf und atmete durch. „Fabi bitte….bitte…hör auf…tut das nicht…bitte…“, schluchzte ich. „Versprich mir das du….mich nie vergessen….wirst….Das du….immer an mich denken wirst ja…Ich….Bitte vergiss….vergiss mich nicht…“ „Nein…bitte…bitte lass mich nicht alleine…Bitte bleibe bei mir. Halte durch. Der Krankenwagen ist gleich hier…bitte….“ „Ich werde immer bei dir….sein….immer….und zwar hier drinnen.“, sagte er schwach und zeigte auf mein Herz. „Ich hab dich so verdammt doll lieb meine Kleine.“, flüsterte er. „Ich dich doch auch.“, schluchzte ich. Plötzlich schloss er die Augen und hörte auf zu atmen. Ich machte große Augen. „Fabi?“, fragte ich. „FABI?!“, schrie ich und rüttelte an ihm. „NEIN! BITTE NICHT“, weinte ich. Doch ich wusste es ist zu spät. Fabi war tot.