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On Hiatus In 3-4 Wochen zurück!

Kapitel 9

Lali stürmte aus dem Zimmer und Fabi und ich waren alleine. Schluchzend lag ich in seinen Armen und er drückte mich fest an sich. „Toll…jetzt weiß wieder die ganze Welt bescheid.“ „Hey…Das ist egal.“ „Nein ich will nicht das alle auf mich oder dich zeigen und sagen „Oh guck mal die Waisen!“ Das ist alles nicht fair.“ „Das Leben ist nie fair.“, flüsterte Fabi. „Es tut weh Fabi…“ „Ich weiß…“, sagte er mit zittriger Stimme. Ich sah auf. Er weinte auch…Langsam lief ihm eine Träne über seine linke Wange. „Warum weinst du denn?“, fragte ich leise und wischte ihm die Träne weg. „Ganz einfach…Weil ja es tut weh…Aber es tut noch mehr weh dich so leidend zu sehen und das will ich nicht…Ich will dir helfen…Aber ich fühl mich so hilflos…“, sagte er und wieder kamen ihm die Tränen. „Fabi…“, schluchzte ich und umarmte ihn. „Lass mich bitte nie alleine.“, flüsterte ich. „Das wird ich nicht..Ich bleibe immer bei dir.“, sagte er leise. Weinend lagen wir uns für lange Zeit so in den Armen. Lali kam wieder und strich mir über den Rücken. „Das tut mir so leid.“, sagte sie leise und umarmte mich. „Du kannst doch nichts dafür…“, schluchzte ich und sah sie an. „Aber ich hätte es müssen früher merken. Du bist doch meine beste Freundin.“, lächelte mich Lali lieb an und drückte mir einen Kuss auf die Wangen. Oh mein Gott. Sie war einfach zu gut für mich. Wir kannten uns erst zwei Tage und sie bezeichnete mich jetzt schon als Beste Freundin. Schluchzend umarmte ich sie. „Du bist so lieb zu mir!“, flüsterte ich und schloss die Augen. „Ich weiß, dafür ist eine beste Freundin doch auch da!“ Wieder lächelte sie mich lieb an. „Die tut dir jetzt nichts mehr!“, erklärte Lali. „Sie tut mir immer so weh, wenn sie so gemein ist! Die hat doch überhaupt keine Ahnung wie es ist, ohne Eltern zu sein! Nur weil sie reiche Eltern hat, die ihr alles kaufen, was sie will!“, sagte ich mit weinender Stimme. „U-und nur sie darf die beste und schönste sein…Und wenn da einmal wer da ist der ihr als Konkurrentin gefährlich werden kann…Da-Dann ist das gleich der Weltuntergang.“ „Ach…Hör nicht auf sie. Die ist einfach nur voll bekloppt wenn du mich fragst. Ich hab ihr jetzt die Meinung gesagt und wenn sie dich noch immer nicht in Ruhe lässt…dann…dann denk ich mir was ganz tolles aus damit sie mal merkt das, wenn man mich als Feindin hat, keiner so leicht davon kommt.“ Das brachte Fabi und mich leicht zum lachen. „Na bitte geht doch!“, grinste sie und in dem Moment wurde die Tür geöffnet und der Rest unserer Bande kam rein. Keinem sah ich in die Augen. Ich wollte nicht diese mitleidigen Blicke sehen die ich alle schon kannte. Nicht das Gefühl zu haben…bemitleidet zu werden und vor allem wollte ich nicht das mich dann alle wie so eine Porzellanpuppe behandelten…Das kannte ich schon zu gut… „Setzt euch hin. Wollt ihr was trinken?“, fragte Klemmi und sah unsere Gäste fragend an. „Habt ihr Cola?“, fragte Tom. „Ne aber in paar Minuten. Ich hol schnell welche von unten.“, sagte ich und wischte mir schnell unauffällig die Tränen weg. „Musst du nicht…Wir können auch was anderes trinken.“, sagte Bill und sah mich besorgt an. Uh…da ist der Blick. Schnell drehte ich mich weg. „Ja wenn wir was hätten. Klemmi fragt immer alle ob sie was wollen, nur haben tut er’s nicht.“, grinste ich leicht und öffnete die Tür. „Warte ich komm mit!“, rief mir Lali nach. Ich wartete auf sie und gemeinsam gingen wir nach unten. „Danke noch mal was du gemacht hast.“ „Kein Problem.“ „Ich hasse sie nur so…Und normaler Weise kann ich mir ja helfen….aber…dieses mal war es einfach zu viel…keine Ahnung…“ „Verständlich.“ Wir stiegen in den Lift und fuhren nach unten. „Am besten wir nehmen gleich mehrere Sachen mit!“, grinste Lali, „Die vier Jungs können ganz schön viel in sich reinschütten und stopfen.“ „Klemmi, Markus und Fabi auch!“, lächelte ich leicht. „Irgendwas ist noch oder?“ „Na ja…Es ist nur…Jedes mal wenn wer das erfahren hat mit dem das meine Eltern tot sind…Da warfen sie mir immer so komische Blicke zu. So a la „Guck mal das ist das Mädchen…Die Arme!“. Und ich hasse den Blick und ich will nicht das du oder die Jungs das machen…Wie Bill vorhin.“ „Verstehe. Ich rede dann mit ihnen ja?“ Ich nickte nur. Wir fragten dann nach ob wir was zu trinken haben könnten und die Leute da gaben uns dann auch 5 Flaschen mit. „Meine Güte so viel brauchen wir auch wieder nicht.“, lachte ich. „Joa…aber besser mehr als zu wenig.“, grinste Lali. „Stimmt.“ „Sag mal…Was hälst du eigentlich von Tom?“, fragte Lali als wir wieder nach oben fuhren. „Ähm…Warum fragst du?“, fragte ich irritiert nach. „Na ja…ich hab Angelika gesagt das Tom was von dir will…“ „Bitte was?“ „Joa…“, lächelte Lali unschuldig. Ich lachte leicht auf. „Na ja ich weiß ja nicht ob es stimmt….aber was denkst du denn über ihn?“, fragte sie mich. „Hmm…Er ist schon niedlich…Aber mehr sag ich nicht!“, grinste ich und betrat dann unser Zimmer. „HEY!“, schrie mir Lali nach doch ich war schon bei den Jungs und grinste nur in mich hinein.