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On Hiatus In 3-4 Wochen zurück!

Kapitel 1

 

 

*aus der Sicht von Lisi*

 


Gelangweilt stand ich an der Mauer angelehnt und beobachtete die Leute die vorbei gingen. Was würde das für ein langweiliger Monat werden. Dass es dann anders kommen wird konnte ich ja nicht wissen… „Hey Lisi jetzt mach nicht so ein Gesicht…Komm schon das macht sicher Spaß!“ „Pff…ich glaubs auch. Als würde es nicht schon reichen dass ich diese Zicken da drüben jeden Tag in der Schule sehen muss. Jetzt teil ich mir auch noch ein Zimmer mit denen?! Hallo hab ich irgendetwas falsch gemacht in meinen jungen Jahren…Ich will nach Hause Fabi!“, jammerte ich, während ich meinen allerbesten Freund am Kragen packte und dann meinen Kopf auf seinen Brustkorb legte. Er lachte sich schlapp. Typisch… „Außerdem ist es Arschkalt. Seid wann macht man Ausflüge im Jänner bitte?! Und dann noch in Deutschland…in DEUTSCHLAND!! Wo es genau so kalt wie bei uns ist…Ich will heim. In mein Bett!“ „Och du armes kleines Mädel!“, grinste Fabi und nahm mich fest in den Arm. „Schau mal du musst ja nur mit denen in einen Zimmer übernachten, die restliche Zeit bist du bei mir. Und außerdem tu nicht so als würde es dir nicht gefallen hier in Deutschland zu sein. Du wolltest schon immer mal her. Du redest ja die ganze Zeit davon.“ Ich sah auf und grinste breit. „Stimmt.“ „Na also und ich will jetzt immer dieses Lächeln in deinem hübschen Gesicht sehen, wenn nicht muss ich böse werden.“ „Ai ai Sir!“ „Brav…Ich hoffe mal Ludi weiß bald wos lang geht. Mir ist auch schon sau kalt.” Ich lachte auf. „Dann bleiben wir einfach umarmt stehen dann ist uns nicht kalt.“, grinste ich und Fabi erwiderte es. Fabi war echt der beste. Der aller aller aller beste Freund denn man sich nur erträumen kann. Denn man nicht so oft trifft. Er war MEIN aller bester Freund und darauf war ich verdammt stolz. Er hat mir schon bei sehr vielen Sachen geholfen. Wir sind immer schon durch dick und dünn gegangen. Wir kannten uns schon fast mein ganzes Leben lang. Beide wohnten wir in einem Heim.
Unsere Eltern waren sehr gut befreundet. Seine Mum und meine Mum waren die besten Freundinnen. Aber nach dem sie einmal gemeinsam in den Urlaub gefahren waren, haben wir sie nie weider gesehen. Sie waren auf den Weg nach Spanien. Während des Fluges stürzte das Flugzeug ab. Fabi und ich waren 8 Jahre alt und kamen dann ins Heim. Zum Glück kamen wir beide ins gleiche und auch in die gleiche Schule. Ich wüsste nicht was ich ohne ihn tun würde. „So Kinder ich weiß jetzt wo lang wir müssen um zum Hotel zu kommen. Bleibt zusammen und folgt mir bitte!“ „Bleibt zusammen und folgt mir bitte!“, äffte ich unseren Lehrer nach und die ganze Klasse setzte sich in Bewegung. „Jetzt sei doch nicht so negativ eingestellt?!“, grinste Fabi noch immer breit und zog mich mit. „Jaaaa aber der geht mich an! Da will der unbedingt nen Monat mit uns weg, nach Magdeburg ja? Hallo warum grad hier her? Ich will nach Hamburg oder Berlin…“ Fabi lachte auf. „Na ja Ludi hat nichts besseres gefunden.“, sagte Markus neben uns. Er war auch ein guter Freund von uns. „Wie nichts besseres gefunden?“, fragte ich nach. „Na ja…Er hat hier ein Hotel gefunden das nicht so teuer ist und hat sich sofort entschieden.“ „Ich kill ihn…“, nuschelte ich und die beiden lachten. Nach einer viertel Stunde Taschen schleppen und Bus fahren, kamen wir beim Hotel an. Ich staunte nicht schlecht. Es war echt riesig und schön. Nicht nur von außen… „Mein Gott das wird aber auch ma Zeit das wir hier ankommen!“, motzte ich und schleifte meinen Koffer in den Lift. Fabi, Markus und Klemmi, eigentlich Klemens aber der liebe Herr will Klemmi genannt werden, fuhren in den fünften Stock zu den Zimmern. „Aaah…Fabi komm und hilf mir mal!“, kreischte plötzlich Angelika. Die Oberzicke unserer Klasse. „Hilf dir selbst dann hilft dir Gott!“, gab mein bester Freund drauf zurück und wir mussten lachen. „Okay also wer schläft bei wem im Zimmer?“ Schnell sagte wir unserem Lehrer wer mit wem in einem Zimmer ist und er gab der jeweiligen Gruppe die er abgehakt hatte, er hatte extra eine Liste gemacht, den Schlüssel und wir durften das Zimmer betreten. „Ich will das Ehebett!“, kreischte Angelika und zog ihre beste Freundin mit zum Bett. Karla…genau so eingebildet wie Angelika. Die Welt war einfach nur ungerecht…Na ja. Ich ging zu dem Bett das am anderen Ende stand. „Folgendes…Wenn du auf meine Seite des Bettes rutscht, einmal in zu meiner Seite im Schrank greift oder auch nur einmal einen Blick riskierst…Bring ich dich um!“, sagte Sarah, die dritte im Bunde, hochnäsig und legte ihren Koffer auf unser Ehebett. Ich verdrehte seufzend die Augen. Nach einer viertel Stunde ungefähr, wir waren noch immer beim auspacken, kam unsere Lehrerin rein und sagte uns das in 10 Minuten im Speisesaal Besprechung sei. Da ich schon fertig war ging ich rüber zu Fabi der nur zwei Zimmern weiter war. „Na Jungs alles fertisch ausgepackt?“, grinste ich. Markus stand oben ohne da. „Oooooh na hallo!“, lachte ich und die Jungs tatens mir gleich. Ich setzte mich aufs Bett und lästerte bisschen über den Hühnerstall in meinem Zimmer, sprich Klara, Angelika und Sarah, ab. Als die Jungs dann fertig waren gingen wir nach unten in den Speisesaal. Alle beisammen wurde uns erklärt was wir tun und lassen sollten und das wir jetzt noch in die Stadt dürfen. Na das nenn ich schon mal nen guten Anfang. „Ist ja klar wenn’s ums shoppen geht bist du immer sofort zu haben!“, lachte Fabi hinter mir. Ich hatte ihn an der Hand und schleifte ihn mit zur Busse. Markus und Klemmi schlenderten uns hinterher. „Klar kennst mich doch!“, grinste ich und setzte mich auf die Bushalte stelle. Wir quatschten über dies und das bis plötzlich ein Mädchen und zwei Jungs daher kamen. Sie war echt voll hübsch und die Jungs sahen auch Hammer gut aus. Okay bei den einen konnte man nicht gleich sagen ob Junge oder Mädel. Während die Jungs über irgendeinen Blödsinn redeten, sah ich mir die drei genauer an. Das Mädchen hatte lange dunkle Haare, ein total schönes Gesicht und ihre Augen waren braun. Im Gegensatz zu den beiden anderen war sie ziemlich klein. Der eine, wo ich mir mittlerweile ziemlich sicher bin das der ein Junge ist, hatte schwarze längere Haare, braune Augen und er war geschminkt. Jap richtig…geschminkt. Dann der letzte im Bunde. Er hatte Dreads. War etwas kleiner als der andere und hatte dieselben Augen wie er. Komisch…Aber er sah verdammt gut aus. Ich sah mir noch mal die anderen beiden an und blieb bei dem Mädchen hängen. Sie sah zu mir. Musterte mich genau wie ich es tat. Ich schluckte als sie mir in die Augen sah. Dann bildete sich in ihrem Gesicht ein freundliches Lächeln und ich erwiderte es sofort.